Schulprogramm

Gestaltung des Schulalltags

  1. offener Anfang
  2. keine 45-Minuten-Einheiten
  3. Klassenregeln
  4. Rituale
  5. Auf dem Weg zur gesundheitsfördernden Schule, (Pausengestaltung, Frühstück, ein fester Obst- und Gemüsetag...)

Bausteine zum Schulanfang - kindgerechter Schulanfang

Tag der Einschulung

Lernen und Leisten

Beratung

Die Schulanmeldung

Das Schulamt der Stadt Brühl fordert die Eltern der schulpflichtigen Kinder schriftlich auf, ihre Kinder an einer zuständigen Grundschule ihres Wohnbezirks anzumelden.

Kinder, die bis zum 30. Juni das 6. Lebensjahr vollendet haben, werden am 01. August (das ist der offizielle Beginn des Schuljahres, unabhängig von den Schulferien) desselben Kalenderjahres schulpflichtig. Die Schulleiterin oder der Schulleiter entscheidet über die Aufnahme. Kriterium hierfür ist die Schulfähigkeit des jeweiligen Kindes.

Grundlage für die Feststellung der Schulfähigkeit ist einerseits das schulärztliche Gutachten. Die Untersuchung wird von einer vom Gesundheitsamt bestellten Schulärztin durchgeführt und umfasst die Feststellung des körperlichen Entwicklungsstandes und die Beurteilung der allgemein gesundheitlich bedingten Leistungsfähigkeit.

Unser Auftrag als Konfessionsschule

Als Konfessionsschule wollen wir in unserem Unterricht vor allem Verantwortungs- bereitschaft bei den Kindern aufbauen und fördern.

Unterrichtspraktische Verwirklichung

Mitgestaltung des schulischen Lebens

Verantwortung für die eigene Person und den Mitschüler

Verantwortung für die Umwelt

Katholische Kirchengemeinde „St. Pantaleon“ Brühl-Pingsdorf

Die Katholische Grundschule ist ein wichtiges Zentrum in unserer Pfarrgemeinde und Dorfgemeinschaft. Wenn die Kinder zum ersten Mal den Weg zur Schule gehen, ist der Weg alles andere als neu und erstmalig.

Der Kindergarten ist vielen von Ihnen ein Stück Heimat geworden. Beide, Schule und Kindergarten, liegen nahe beieinander. Dabei kennen die sogenannten „Kindergartenkinder“ das weiße Schulgebäude nicht nur von außen. zum Kennenlernen hat man die Schule schon vor dem 1. Schultag besucht. Da die Aufnahme immer sehr freundlich ist, ist die Schwelle zum 1. Schujahr denkbar niedrig. Leitung und Kollegium von Schule und Kindergarten arbeiten hervorragend zusammen, was den Kindern später eine große Hilfe ist.

Bei vielen Festlichkeiten von Dorfgemeinschaft und Pfarrgemeinde stehen Schule und Schulhof zur Verfügung.

Die Seelsorgestunden, die im Stundenplan vorgesehen sind, werden durch den Pfarrer, Diakon und Gemeindereferenten gehalten. Dabei herrscht bestes Einvernehmen zwischen der Rektorin, dem Kollegium und den Religionslehrern.

Die Schulmessen, Einschulungs- und Entlassgottesdienste inbegriffen, werden durch die Pädagoginnen und Eltern hervorragend gestaltet.

Ebenfalls freut sich der Pfarrgemeinderat über das gute und tatkräftige Mitwirken der Rektorin unserer Schule.

Auch bei Pfarrfesten und anderen kirchlichen Veranstaltungen liefert die Grundschule ihren gekonnten Beitrag.

In diesem erfreulichen und harmonischen Miteinander ist diese Schule in der Gemeinde gar nicht mehr wegzudenken.

Übermittagbetreuung

Die nun im vierten Jahr bestehende Übermittagbetreuung an der KGS Pingsdorf wird grundsätzlich von Schülern des 1. bis 4. Schuljahres in Anspruch genommen. Das pädagogische Konzept der Einrichtung ist von daher auf sechs- bis zehnjährige Kinder abgestimmt. Die Betreuung findet an Schultagen von 11.45 bis 13.15 Uhr statt und wird von ca. 12 – 18 Kindern wahrgenommen. Der Schulhof, der Werkraum und die Räume des Jugendheimes stehen den Kindern in diesem Zeitraum zur Verfügung.

Bei allen Angeboten der Übermittagbetreuung liegt ein besonderer Schwerpunkt darin, das Sozialverhalten der Kinder zu fördern. Dazu dienen z. B. gemeinsame Mahlzeiten, gemeinsames Aufräumen oder Gesprächskreise, in denen miteinander Sprechen und Zuhören geübt werden.

Den Betreuerinnen ist es außerdem wichtig, sich den Kindern als Gesprächspartner zur Verfügung zu stellen, damit Erlebnisse und Vorkommnisse während des Schul- oder des normalen Alltags angesprochen und verarbeitet werden können.

In jedem Fall legen die Betreuerinnen großen Wert auf das Freispiel der Kinder, damit nach einem anstrengenden Schulvormittag jedes Kind seinem eigenen Bedürfnis nachgehen kann und der natürliche Bewegungsdrang der Kinder unterstützt wird.

Grundsätzlich haben die Kinder die Möglichkeit, ihre Hausaufgaben während der Betreuungszeit zu erledigen. Aufkommende Fragen können an die Betreuerinnen gerichtet werden, die jederzeit gerne Hilfestellung leisten.

Abschließend sei noch darauf hingewiesen, dass die Betreuerinnen in ständigem Kontakt mit der Schulleitung und dem Kollegium stehen, um durch Rückfragen und den Austausch von Beobachtungen das Verhalten der Kinder besser beurteilen und somit auf jeden Einzelnen intensiver eingehen zu können.

Dorfgemeinschaft und Schule

Seit vielen Jahren wird unser Dorfleben geprägt von den Aktivitäten der Vereine, der Dorfgemeinschaft und unserer Schule. Die Katholische Grundschule Pingsdorf verkörpert sich hier im dreifachen Sinn.

Als Lernort für unsere Kinder bietet die Schule auch nach dem Unterricht durch Spielwiese, Sandkasten, Tischtennisplatte etc. vielfältige Freizeitmöglichkeiten, die von allen Kindern des Dorfes genutzt werden.

Als Ort zum Feiern ist unsere Schule ohnehin über die Grenzen unseres Dorfes bekannt.

Das Dorf- und Schulfest steht hier an erster Stelle. Spiele für die Kinder, Kommunikation für die Erwachsenen, Musik und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Als fester Bestandteil in der Dorfgemeinschaft ist unsere Schule u. a. beim Seniorenfest aktiv. Alljährlich lädt die Dorfgemeinschaft die Pingsdorfer Senioren Ende November zu einer Weihnachtsfeier ein. Das Programm wird von verschiedenen örtlichen Vereinen, dem Kindergarten und einer Klasse der Grundschule gestaltet.

Die Kinder tragen dort Gedichte vor, singen alte und neue Weihnachtslieder oder spielen ein kleines Theaterstück vor. Dadurch nehmen sie mitgestaltend am „Dorfleben“ teil und erfreuen die Älteren, die oft auch ihre eigenen Großeltern sind.

Der Höhepunkt eines jeden Jahres ist das Fest des St. Martin. Jedes Jahr basteln die Kinder in den Wochen vor St. Martin (11.11.) eifrig Laternen. Denn sie freuen sich schon auf den Besuch des Heiligen St. Martins in der Schule. In jeder Klasse wird er würdig empfangen und in seiner prachtvollen Kleidung bewundert. Dann erzählt er den Kindern die Martingsgeschichte, begutachtet ihre Fackeln und schenkt jeder Klasse einen riesigen Weckmann. Dieser wird anschließend – ganz im Sinne St. Martins – geteilt und gemeinsam gegessen.

Am Nachmittag desselben Tages findet in der Kirche eine Martinsmesse statt. Im Anschluss daran formiert sich der Pingsdorfer Martinszug, der mit mehreren Kapellen, Fackelträgern und den Schulkindern sowie deren Eltern zum Kindergarten zieht. Dort reihen sich die Kindergartenkinder samt Familien ein und zusammen geht`s zum Schützenplatz, wo ein großes Martinsfeuer abgebrannt wird. Nach dem Rückweg zur Schule findet in den Klassenräumen ein gemeinsamer Abschluss statt.

Die gesamte Organisation sowie die Kosten dieses Festes übernimmt die Dorfgemeinschaft, die dadurch dem Fest des St. Martins eine besondere Bedeutung zukommen läßt.

 

Städtische Katholische Grundschule Brühl-Pingsdorf, Hüllenweg 5, 50321 Brühl
Tel.: 02232/1552-0 , Fax: 02232/1552-15, Mail: kgspingsdorf@schulen-bruehl.de